Österreich

Alles was Du für einen Urlaub in Österreich wissen musst

Österreich

Blick von der Rofanspitze in Österreich



1. Warum sollte man nach Österreich kommen

Österreich besitzt inzwischen 6 Nationalparks in unterschiedlichen Naturräumen. Und genau diese Vielfalt macht den großen Reiz des Landes aus.

  • Nationalpark Hohe Tauern: 1856 Quadratkilometer, 226 Gipfel über 3000 Meter
  • Nationalpark Kalkalpen: 208 Quadratkilometer, das größte zusammenhängende Waldgebiet des Landes
  • Nationalpark Gesäuse: 111 Quadratkilometer, die Gesäuseberge und die nördlichen Kalkalpen, über 500 km Wanderwegnetz
  • Nationalpark Thayatal: 13 Quadratkilometer, an der Grenze zu Tschechien, der kleinste des Landes aber mehr als die Hälfte aller Pflanzenarten, die in Österreich vorkommen findet man hier
  • Nationalpark Donau-Auen: 93 Quadratkilometer, in der Nähe zu Wien, gilt als die letzte Flusslandschaft in Europa, in der die Donau auf 36km frei fließt
  • Nationalpark: Neusiedler See – Seewinkel: 97 Quadratkilometer, das wichtigstes Vogelschutzgebiet Europas, über 300 Vogelarten nisten hier

Natürlich sind die Alpen einer der wichtigsten Gründe nach Österreich zu kommen. Die Besteigung oder Erwanderung der traumhaften Gebirgskulissen machen jeden Urlaub zu einem unvergesslichen Aufenthalt. Die Bergpanoramen und Aussichten sind traumhaft schön und somit definitiv eine Reise wert. Ein paar der höchsten Berge sind der Großglockner (3.798 m), der Weißkugel (3.738 m) und die Wildspitze (3.768 m).

 

In den Wintermonaten ist Österreich vor allem für Wintersportler interessant, aber auch das breite Angebot an Spa Hotels ist für Erholungssuchende im Winter interessant.

 

Auch die großen Städte wie Wien oder Salzburg laden auf einen Besuch ein. Die Städte bieten alles was man für einen Trip braucht. Charmante Gassen, historische Gebäude und eine vorzügliche Küche. 

 


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Lamsenjochhütte
Silberregion Karwendel


2. Die Beste Reisezeit für Österreich

In den Sommermonaten von Juni bis September lädt Österreich in den Alpen vor allem zum Wander- und Aktivurlaub ein. An den Seen kann man dann an warmen Tagen auch gut Baden gehen. Die Wanderwege in den Bergen und Passstraßen sind dann auch wieder alle freigegeben und passierbar.

Österreich ist in den Wintermonaten für alle Wintersportler das richtige Reiseziel. In einigen Hochgebirgsregionen beginnt die Saison offiziell schon im Spätsommer. Ab Dezember liegt in den meisten Wintersport dann genügend Schnee. Die Saison reicht in der Regel bis Ende April.

Für Städtereisen nach Wien, Salzburg oder Graz eignet sich im Grunde das ganze Jahr.


3. Das Klima in Österreich

Österreich liegt im Übergangsbereich von ozeanischen zum kontinentalen Klima. Es herrschen 4 Jahreszeiten vor, wie wir es aus Deutschland kennen.

Die meisten Regionen bekommen bis zu 1500 mm Niederschlag pro Jahr ab. In den Alpen herrscht alpines Klima. An den Westflanken der Berge fallen mit 3000 mm pro Jahr deutlich größere Mengen Niederschlag. Einige Teile der Alpen, wie die Ötztaler oder Zillertaler Alpen sind vergletschert. Wobei auch hier die Gletscher auf dem Rückzug sind. Die Baumgrenze liegt hier bei 1500 bis 2000 Meter Höhe.

 

In den Becken Regionen, wie zum Beispiel dem Wiener Becken fallen nur 600 mm Niederschlag im Jahr, da es von den Bergen geschützt liegt. Hier wird es auch im Sommer am wärmsten.

 

Österreich Klima

Klimatabelle für Innsbruck


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4. Übernachten in Österreich

In Österreich gibt es eine Vielzahl an Hotels und Pensionen, das Angebot reicht von einfachen Zimmern mit Gemeinschaftsräumen bis zum Luxushotel.

 

Wer es etwas preisgünstiger mag, der kann auch mit Zelt oder Camper auf einem der vielen Campingplätzen nächtigen, wobei hier auch sehr gut ausgestattete 4 und 5 Sterne Campingplätze zu finden sind. Wild Campen bzw. freies Stehen mit dem Camper Van ist in Österreich nicht erlaubt bzw. nur mit Erlaubnis auf Privatgelände.


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5. Transport und Verkehr in Österreich

 

Österreichs Straßen sind sehr gut ausgebaut, nicht zuletzt weil es als wichtiges Transitland in Europa fungiert. Mit dem Bau der Brennerautobahn zum Beispiel wurde der Weg nach Italien, durch die Alpen um einiges erleichtert.

Das Straßen- und Autobahnnetz ist in gutem Zustand. Für den Touristen ist das gute Straßennetz an sich großartig, da man fast überall problemlos mit dem Auto hinkommt. Jährlich kommen fast 20 Millionen Touristen ins Land. Die meistbesuchten Bundesländer sind Tirol, Salzburg und Kärnten.

 

Der zunehmende Verkehr stellt Österreich aber durchaus vor verkehrstechnische Probleme und zunehmende Umweltbelastungen. Man versucht immer mehr Verkehr von den Straßen weg auf die Schiene zu verlegen. Was im Rahmen des zunehmenden Individualtourismus aber nur teilweise funktioniert.

In Österreich zahlt man für Passstraßen eine Maut, wie zum Beispiel den Brennerpass oder den Arlbergtunnel. Darüber hinaus muss man für Österreich eine pauschale Maut in Form einer Vignette zahlen. Diese gibt es ab 10 Tagen und kann per Klebevignette oder digitale Vignette an den Tankstellen in Grenznähe gekauft oder im Internet bestellt werden.

 

Das Bahnnetz von Österreich hat mehr als 5000 Kilometer und verbindet alle umliegenden Länder mit den wichtigsten Regionen des Landes. Nicht zuletzt aufgrund der geografischen Situation ist nicht jeder Ort an das Netz angeschlossen, aber dennoch erreicht man Urlaubs- und Ferienregionen problemlos. Seit einigen Jahren wird vermehrt in den Ausbau des Schienennetzes investiert.

 

Der öffentliche Nahverkehr in den einzelnen Orten variiert. In der Regel ist die Versorgung mit Deutschland vergleichbar, in städtischen Regionen ist das Angebot gut, in den ländlichen Regionen ist es deutlich schmaler vorhanden. In den wichtigen Ferienregionen findet man aber in der Regel einen verlässlichen Nahverkehr.

 

Internationale Flughäfen gibt es in Wien, Salzburg, Graz, Klagenfurt, Linz und Innsbruck.

 

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Österreich

Der Achensee in Österreich


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6. Die Flora und Fauna in Österreich

Österreich ist reich an Pflanzen- und Tierarten, die zum Teil nur in sehr begrenzten Gebieten vorkommen. Gerade die Naturlandschaft der Alpen ist einzigartig und hat ihre ganz eigene Flora und Fauna.

48% des Landes sind mit Wald bedeckt, was Österreich zu einem der waldreichsten Länder Europas macht. Es gibt insgesamt geschätzte 3000 Farn- und Blütenpflanzen in Österreich.

 

45000 Tierarten nennen Österreich ihr Zuhause. Die wichtigsten sind die mitteleuropäischen Tiere wie Rehe, Hirsche, Hase, Fasane, Füchse und Dachse. In den alpinen Regionen gibt es auch Gämsen, Murmeltiere, Adler, Steinböcke und Bergdohlen. Die Vogelwelt findet ein reiches Angebot an Lebensraum und Nahrung vor, weswegen sie gerade in den Gebirgen eine große Vielfalt aufweist.

 

Wie in fast allen Bereichen der Erde, sind aber auch hier viele Tier- und Pflanzenarten inzwischen vom Aussterben bedroht und stehen unter besonderem Schutz. So gibt es zum Beispiel durch Auswilderungsprogramme inzwischen wieder eine kleine Luchs- und Bären Population.

 

Österreich

Schmetterling am Wegesrand


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7. Die Lage von Österreich

Österreich erstreckt sich über 570 Kilometer von West nach Ost und liegt mitten in Europa. Das Land wird vor allem durch das Gebirge der Alpen geprägt. Dieses teilt es sich mit seinen Nachbarländern Deutschland, Schweiz, Italien, Slowenien. Weiterhin grenzt es an Tschechien, die Slowakei und Ungarn. 


8. Die Bevölkerung von Österreich

In Österreich leben circa 8,1 Millionen Einwohner. Ein Großteil davon konzentriert sich auf die Becken- und Mittelgebirgslandschaften sowie die Alpenlängstälern. Die Hauptstadt des Landes ist Wien, die auch die größte Stadt des Landes ist. Hier leben im Ballungsraum Wien 30% der österreichischen Staatsbürger.

 

Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes ist der Tourismus. Somit strömen jährlich Millionen Menschen zusätzlich ins Land, um im Winter die vielfältigen Wintersportangebote und im Sommer lange Wanderungen zu genießen.


9. Die Geografischen Eigenschaften von Österreich

 

Österreich liegt in Mitteleuropa und erstreckt sich vom Bodensee bis zum Neusiedler See. Ganze zwei Drittel des Landes liegen in den Alpen. Das Land ist daher vor allem durch Berge und dazugehörige Täler geprägt. Etwa 70 Prozent des Landes liegen in Gebirgen.

In den Alpen sind fast 1000 Dreitausender auf dem österreichischen Staatsterritorium. Der höchste von Ihnen und damit der höchste Berg Osterreichs ist der Grossglockner mit 3798 Metern.

Österreich hat keinen Zugang zum Meer, dafür liegen aber eine Vielzahl von Seen in dem Land bzw. begrenzen Österreich. Die größten Seen sind der Bodensee, der Neusiedler See, der Attersee und der Traunsee. Der größte Fluss ist die Donau, die das Land auf einer Länge von 350 Kilometern durchquert.

Dank der bergigen Landschaft und den damit einhergehenden geografischen Bedingungen hat Österreich viele Wasserkraftwerke und ist ein bedeutender Stromproduzent für grüne Energie. 

 

Österreich

Typisch für die Alpenregion sind Täler mit Wiesen und Forst und schroff aufragende Gipfel 


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10. Die Geologische Entstehungsgeschichte von Österreich

Die offensichtlichste geologische Besonderheit des Landes sind die Alpen. Das Gebirgssystem besteht aus verschiedensten Gesteinen der Europäischen und Afrikanischen Kontinentalplatten.

Beide Kontinentalplatten bewegten sich im Laufe der Erdgeschichte immer weiter aufeinander zu. In der Jurazeit drifteten sie dann noch voneinander weg, bevor sie sich in der Kreidezeit wieder aufeinander zu bewegten. Durch die Kollision der beiden Platten kam es dann schlussendlich zur Aufschiebung des Gebirgszuges den wir heute als die Alpen kennen. Das begann in der Kreidezeit und setzte sich über das Tertiär weiter fort. Und auch heute ist dieser Prozess noch nicht beendet.

Durch die Kollision kam es zur Auffaltung und Übereinanderschiebung verschiedener Gesteinserien. So findet man heute den ehemaligen Ozeanboden mit Überresten von Ammoniten, Muscheln und Schneckengehäusen weit oben in den Bergen vor. Das Gebirge ist auch der Erosion ausgesetzt. Der Zahn der Zeit nagt in Form von Wind, Wasser und Eis an den Felsen und verändert sie fortlaufend.

Nach der wesentlichen Gebirgsbildung entstanden die alpinen Becken (Wiener Becken, Steirisches Becken), die heute die flachen Ebenen von Österreich ausmachen.

 

Ein Besonderer Geologischer Bereich ist das Wald- und Mühlviertel, als Teil des Böhmischen Massivs. Hier findet man Reste des variszischen Gebirgssystems, was noch viel älter als die Alpen ist und aus dem Erdaltertum (Paläozoikum) stammt. Die ältesten Gesteine Österreich, den Bittescher Gneis findet man hier, welcher sich auf ein Alter von 1,38 Millionen Jahren datieren lassen.

Zwischen dem Böhmischen Massiv und dem Alpenkörper liegt eine Molasse Zone. Diese besteht aus den Abtragungsschutt der Gebirge, welcher im Laufe der Erosion entstand. Die letzte große geologische Veränderung der Alpen und der Molasse Zone vollzog sich während der dicken Eisbedeckung, während der Eiszeiten im Quartär.


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